Dies ist ein Hintergrundtext von Patrik Lehmann zu folgenden Einträgen in der Chronologie:
2010: L'SNS wird gegründet (Slowakei)
Marian Kotleba (43), früher Lehrkraft an weiterführenden Schulen, ist der Gründer der Partei LSNS (Ľudová Strana Naše Slovensko). In seiner Jugend marschierte Kotleba in der Uniform der Hlinka-Garde, einer faschistischen paramilitärischen Wehrorganisation, welche in die SS integriert wurde. Daher scheint Marian Kotleba auch seine rechtsextremistischen Ansichten zu haben.
Die erste Partei, die Kotleba gründete, war die "Slowakische Gemeinschaft – Nationalpartei (Slovenska pospolitost). Seine "Kotlebovci" patrouillierten an öffentlichen Orten wie Bahnhöfen, um für die Sicherheit der „anständigen“ Slowaken zu sorgen. Die "Kotlebovci" hetzten auch gegen die Roma im Land. Die Partei stellte sich für die Wahlen im Jahr 2006 auf, jedoch mit sehr geringem Erfolg. Die Partei erhielt nur 0,16 % der Stimmen. Nach der Wahl 2006 wurde die „Slowakische Gemeinschaft“ aufgrund ihres anti-demokratischen Charakters schließlich verboten.
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Dienstag, 28. Juli 2020
Donnerstag, 9. Juli 2020
Wo die Jungen die Rechtspopulisten wählen
Ein Hinweis von Pia Schweer
In dem Artikel "Das junge, rechte Europa" von Camilla Kohrs vom 31.03.2017 finden sich Abschnitte zur jungen Unterstützerszene des Rechtspopulismus und -extremismus in Frankreich, Polen, Ungarn, Österreich und der Slowakei.
In dem Artikel "Das junge, rechte Europa" von Camilla Kohrs vom 31.03.2017 finden sich Abschnitte zur jungen Unterstützerszene des Rechtspopulismus und -extremismus in Frankreich, Polen, Ungarn, Österreich und der Slowakei.
Sonntag, 24. Mai 2020
Rechtspopulismus und -extremismus in der Slowakei
Ein Hinweis von Patrik Lehmann
Mitten in der Corona-Krise kommt es zu einem Regierungswechsel in der Slowakei. Nach der Parlamentswahl bildet die Partei OĽaNO zusammen mit einer rechtspopulistischen Partei die neue Regierung. Wie ist es dazu gekommen? Ein Grund für den Regierungswechsel war ein politischer Skandal seit 2018 um den Mord an einem Journalisten, der zu mafiösen Strukturen zwischen Politik und Wirtschaft recherchierte. Dies war einer der Gründe, warum der Langzeitministerpräsident Robert Fico zurücktrat. Darüber hinaus sind die jungen Slowaken frustriert und haben das Vertrauen in den politischen Mainstream verloren. „Nach ihrer Meinung leben die Eliten im Elfenbeinturm und sind total korrupt!“ (Pavol Babos, Politologe Universität Bratislava). Informationen dazu findet man auf den folgenden Seiten:
Mitten in der Corona-Krise kommt es zu einem Regierungswechsel in der Slowakei. Nach der Parlamentswahl bildet die Partei OĽaNO zusammen mit einer rechtspopulistischen Partei die neue Regierung. Wie ist es dazu gekommen? Ein Grund für den Regierungswechsel war ein politischer Skandal seit 2018 um den Mord an einem Journalisten, der zu mafiösen Strukturen zwischen Politik und Wirtschaft recherchierte. Dies war einer der Gründe, warum der Langzeitministerpräsident Robert Fico zurücktrat. Darüber hinaus sind die jungen Slowaken frustriert und haben das Vertrauen in den politischen Mainstream verloren. „Nach ihrer Meinung leben die Eliten im Elfenbeinturm und sind total korrupt!“ (Pavol Babos, Politologe Universität Bratislava). Informationen dazu findet man auf den folgenden Seiten:
- https://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/305770/parlamentswahl-in-der-slowakei
- https://www.nzz.ch/international/populisten-und-extremisten-profitieren-vom-vertrauensverlust-in-der-slowakei-ld.1541185
- https://www.zeit.de/campus/2017-03/rechtspopulismus-europa-wahlen-frankreich-interessen-jung-rechts/seite-2
- https://www.dw.com/de/slowakei-neue-regierung-w%C3%A4hrend-corona-krise-populistisch-rechts-unberechenbar/a-52861868
Dienstag, 21. März 2017
Quo vadis, Osteuropa? Rechtspopulismus in den Visegrád-Staaten
Wer sich mit den europäischen
Rechtspopulisten befassen und deren Beweggründe verstehen möchte, der sollte sich mit den verschiedenen Parteien
auseinandersetzen. Seit der EU-Erweiterung im Jahr 2004 sind einige
Staaten des europäischen Ostens hinzugekommen, worunter sich Polen,
die Slowakei, Tschechien und Ungarn befinden. In den darauffolgenden
Jahren entwickelten sich diese Staaten zu Hochburgen des
Rechtspopulismus.
Im Folgenden werden wir uns die FIDESZ aus Ungarn, ANO 2011 aus Tschechien, die SNS aus der Slowakei und die PiS aus Polen anschauen. Wir werden uns über die Interessen der jeweiligen Parteien informieren, uns mit ihrer Parteigeschichte befassen und ihre Auswirkungen auf die Politik der jeweiligen Staaten untersuchen. Außerdem werden wir herauszufinden versuchen. wer die Rechtspopulisten der ehemaligen Ostblockstaaten sind und wo sie mit ihren Staaten hinwollen. In diesem Sinne: Quo vadis Osteuropa?!
Im Folgenden werden wir uns die FIDESZ aus Ungarn, ANO 2011 aus Tschechien, die SNS aus der Slowakei und die PiS aus Polen anschauen. Wir werden uns über die Interessen der jeweiligen Parteien informieren, uns mit ihrer Parteigeschichte befassen und ihre Auswirkungen auf die Politik der jeweiligen Staaten untersuchen. Außerdem werden wir herauszufinden versuchen. wer die Rechtspopulisten der ehemaligen Ostblockstaaten sind und wo sie mit ihren Staaten hinwollen. In diesem Sinne: Quo vadis Osteuropa?!
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